SOULS OF THE IMMORTAL BROTHERHOOD
Die Buchreihe hat von allem etwas: Geschichtliches, Mythisches, Sozialkritisches, Normalität und den Gedanken an die Unsterblichkeit der Seele. Sirona ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und alleinerziehende Mutter aus Jork. Ein Besuch in der Semper Oper, zu dem sie eingeladen wird, verändert ihr Leben.
01
Die Zusammenkunft
Sirona ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau und alleinerziehende Mutter aus Jork. Ein Besuch in der Semper Oper, zu dem sie eingeladen wird, verändert ihr Leben. Trifft sie hier wirklich zum ersten Mal auf Darken? Diesen sonderbaren Mann, der Angst und Aggressionen in ihr auslöst und eine ganz bestimmte Erinnerung … Und dann begibt sich Sirona auf eine Reise, auf der sie mit völlig neuen Erkenntnissen konfrontiert wird. Dabei wird sie von Paul Bennet begleitet, der nicht der ist, für den sie ihn hält. In diesem ganzen Szenario scheint Darken allgegenwärtig. Aber warum? Auf dem Sommerfest auf Castello Del Guardiano Della Spada muss Sirona eine Entscheidung treffen … SOULS OF THE IMMORTAL BROTHERHOOD I ist der Auftakt einer bis jetzt zehnteiligen Romanserie, in deren Mittelpunkt sich Liebe, Krieg und Vergangenheit mit der Zukunft vermischen. Eine spannende Reise, in der immer wieder temporäre und geografische Grenzen überschritten werden, um letztlich wieder im Hier und Jetzt zu enden.
ISBN: 978-3-8192-0644-3
Paperback | 322 Seiten 14,99 €

Maja
Maja stand auf einer Anhöhe, von der aus sie das ganze Lager überblicken konnte. Zwischen ihren Schenkeln tänzelte der Fuchs, den sie erst seit drei Tagen ritt. Die Sonne ging langsam auf und ließ die rote Lockenpracht ihrer Haare noch mehr leuchten.

Sequana
Ychan, wie sie ihr Schwert nannte, leuchtete in der Sonne, ebenso wie ihr goldenes Schild, welches mit dem blauen Amazonenwappen verziert war. Obwohl Sequana mit ihren strohblonden, bis zu den Hüften reichenden Haaren und den hellblauen Augen immer eine Aura der Macht ausstrahlte, spiegelte sich in ihrem Blick Liebe wider, als sie Maja ansah.

Darken
Schwerter wurden mit klirrendem Geräusch gezogen, Kampfgebrüll schwoll an und erfüllte die Luft. Wie oft er zuschlug, wie oft Blut in sein Gesicht spritzte, wie oft er sich die Lippen leckte, um es zu kosten, konnte er nicht sagen.

Sequana
Ihr Schrei mischte sich mit denen der Feinde und ihrer Amazonen, schwoll an zu einem ohrenbetäubenden Gebrüll. Sequana schlug oft zu und traf immer. Viele Gegner erlagen Ychan und sie stob immer weiter nach vorn. Dann erzitterte Anope und stürzte.

Sirona beobachtet Taamin
Sirona war etwas früher als sonst im Büro, Lora war noch nicht da, also fuhr sie selbst alle drei Rechner hoch. Von ihrem Bildschirm verborgen beobachtete sie, wie Bennet angesichts des netten kleinen Geschenks auf seinem Schreibtisch stutzte.

Sirona auf Castello Del Guardiano Della Spada
Da stand Sirona vor ihm, wunderschön, in einem majestätischen Kleid, das ihr die Ausstrahlung einer wahren Königin verlieh. Ihre Augen funkelten hell, nicht ängstlich, sondern sicher, frei und stark. Ihre Körperhaltung drückte Stolz und gleichzeitig eine Warnung an ihn aus, jetzt keinen Fehler zu machen.
02
Zwischen Liebe und Schicksal
Seit Sirona und der geheimnisvolle Darken aufeinandertrafen, ist in ihrem Leben nichts mehr wie zuvor. Langsam beginnt Sirona, die volle Tragweite ihrer ungewöhnlichen Bestimmung zu begreifen und welche Rolle ihre Liebe zu Darken dabei spielt. Sirona muss sich nicht nur mit ihren neuen Kräften vertraut machen, sondern auch das Leben ihrer kleinen Familie mit dem Leben des unsterblichen Geliebten in Einklang bringen, um für ihre Tochter und ihre ahnungslose alte Mutter so etwas wie Normalität einkehren zu lassen. Alles kein Problem, denkt Sirona, wären da nicht diese unerklärlichen Visionen und die magischen Kräfte, die immer mehr in ihr wachsen. Sirona gibt alles, bis sie schließlich unter dem Druck zusammenbricht und verzweifelt ihr Schwert gegen Darken erhebt …
ISBN: 978-3-8192-0649-8
Paperback | 328 Seiten 14,99 €

Matthea und seine Musik
Den Tag, an dem Matthea das erste Mal das Musikzimmer betrat, würde er nie vergessen. Einer der Schüler spielte Amelia al Ballo von Menotti auf dem Klavier und Matthea konnte sich der Musik nicht mehr entziehen. Schnell lernte er Noten, dann Flöte, Klavier und Geige parallel. Während die anderen Kinder im Hof spielten, übte Matthea.

Matthea und Sirona
Sirona beugte sich zu dem Jungen hinunter, bot ihm die Hand. „Hallo, Matthea, ich hoffe ich habe dich nicht allzu sehr erschreckt. Wie ich hörte, bist du hier das jüngste Mitglied? Ich hoffe, die Großen ärgern dich nicht zu sehr?“

Sirona hat Angst
Sironas Geist begann zu trudeln, ihr wurde schwindelig, ihr wurde schlecht. Sie hörte ihr eigenes Stöhnen, beugte sich nach vorne.
Sirona rannte kopflos ein paar Meter und hielt sich an einem Baum fest. Dann beugte sie sich vor und übergab sich.

Sirona erkennt die Wahrheit
Ihre Augen waren zusammengekniffen, die Haare hingen nass an ihrem Kopf herunter und das vorher so schöne weiße Kleid klebte schmutzig und durchnässt an ihrem Körper. Sie strahlte Entschlossenheit, Verdammnis und Magie aus, ihre Augen waren schwarz und schienen in ihren Höhlen zu versinken.

Sironas erstes Weihnachtsfest
Es war bereits Anfang Dezember, Darken saß hinter seinem schweren Schreibtisch und schaute von seinem Bericht auf, um Sirona anzusehen, die vor dem Kamin auf der Erde saß und Weihnachtsgeschenke einpackte.

Katharina
Katharina öffnete ihre Augen und sah in den Himmel. Die Wolken formierten sich zu einer Herde wilder Pferde. Sie zogen in einer großen Gruppe Richtung Osten und die Mähnen der einzelnen Tiere tanzten im Wind und im Takt mit ihren galoppierenden Bewegungen
03
Schwur und Schatten
Die Hochzeitsvorbereitungen zwischen den beiden Unsterblichen Sirona und Darken laufen auf Hochtouren. Der Tag, an dem Sirona Darken das Ja-Wort gibt, sollte der schönste Tag ihres Lebens werden. Stattdessen wird sie gezwungen, zum ersten Mal zu ihrem Schwert Ychan zu greifen …
Auch bei der Hochzeitsreise im südamerikanischen Dschungel warten einige Überraschungen auf Sirona. Kann ihre Liebe zu Darken den Herausforderungen standhalten?
ISBN: 978-3-8192-2406-5
Paperback | 348 Seiten 14,99 €

Darken und Thor
Dann, nach einigen Augenblicken, in denen Thor bereits begann, unruhig zu werden, hob er den Kopf und sah ihn an. „Ich sagte dir bereits, ich bin es, der diesmal abgeführt wird, und du sollst mich dabei unterstützen.“ Thor spürte, wie das eigene Lächeln auf seinem Gesicht erfror.

Matthea und Sirona
„Jetzt bin ich schon so alt und fühle mich verliebt wie ein junger Teenager, und der Gedanke, ihm vor aller Welt ein Ja zu schenken, macht mich so glücklich, dass ich heulen möchte. Hoffentlich schaffen das meine Nerven.“ Matthea lächelte und biss in sein Brötchen. Dann fragte er sie über die Gäste aus, die kommen würden.

Omma und Herby
Die Tür hinter ihm wurde geöffnet, und als er das weiße Knäul um seine Füße sausen sah, wusste er bereits, dass Omma die Küche betreten hatte. Ein Lächeln umspielte seinen Mund und er drehte sich langsam um. Ihre Blicke trafen sich und ihr stilles Übereinkommen wurde bestätigt. Omma war ebenso glücklich.

Sirona und Thor
Thor nahm Sirona in die Arme und erdete sie auf eine Art, wie nur er es konnte. Sie genoss seine ruhige Stärke und hingebungsvolle Wärme, mit der er ihr immer und überall zu verstehen gab, dass ihm nichts mehr am Herzen lag, als ihr Glück. „Wenn du mich nicht loslässt, kommst du zu spät zu deiner Hochzeit“, witzelte er und küsste sie auf die Stirn.

Namel und Stella
Namel schluckte und ging auf Stella zu, die sich in dem Moment, als er bei ihr ankam, umdrehte und ihn bemerkte. Namel nahm ein Stück Obst von ihrem Teller und steckte es ihr in den Mund.
Darken ließ Sirona los, ging zur Tür, öffnete sie für Namel, um sie hinter ihm wieder zu schließen.

Maja
Er würde nicht zulassen, dass sie ihrem Leben ein Ende setzte, nicht hier, nicht unter seiner Aufsicht. Er war nur noch zwei Meter vom Wasser entfernt, sein Blut pumpte Adrenalin durch seine Adern, als sie plötzlich mit einem Keuchen wieder aus den Fluten stieß.
04
Das Herz des Kriegers
Nach Jahrhunderten berührt eine Frau das Herz von Ténoch. Trotz der Gewissheit, dass er sie eines Tages verlieren wird, kann er nicht verhindern, sich in der Liebe zu ihr zu verlieren. Als Unbekannte versuchen Sironas Tochter zu entführen, kann Sirona im letzten Moment verhindern, dass man ihr das Kind entreißt. Zusammen mit Darken und den Brüdern kämpft sie gegen das unbekannte Böse, das nach dem Geheimnis ihrer Unsterblichkeit trachtet. Bevor Sirona ihren Gegner jedoch enttarnen kann, ist es für Darken bereits zu spät.
ISBN: 978-3-8192-2409-6
Paperback | 362 Seiten 14,99 €

Darken nach dem Angriff
Die Schacht war vorbei. „Ihr rührt euch nicht von der Stelle!“, zischte Darken und die Kinder wichen instinktiv zurück an die Hauswand. Ein weiterer klagender Schrei, dann ein lautes Aufheulen.

Marianna
Sie war damit beschäftigt, ihre Kräuterbunde sorgsam in Säcke zu verpacken und vorsichtig auf einen kleinen Wagen zu legen. Wieder wurde sie von dem Händler nebenan angesprochen.

Sirona wird angegriffen
Lächelnd beobachtete Sirona, wie die Silhouette eines Flugzeuges die Sternenbilder über ihr zu durchkreuzen schien. Eine Bewegung am Rand ihres Blickfeldes ließ sie aufmerksam werden. Dunkle Schatten bewegten sich an den Rändern ihres Sichtfeldes und ließen plötzlich eine böse Vorahnung in ihr aufkommen.

Darken fürchtet Sirona zu verlieren
Langsam beruhigte Darken sich, der Krieger und der König übernahmen wieder die Kontrolle. Er hörte Sironas schwache Stimme in seinem Geist: Ich liebe den König und ich liebe den Krieger, aber am meisten liebe ich den Mann, der um mich weint. Es tut mir leid, dass ich dir Schmerz zugefügt habe, aber deine Brüder sind auch meine Brüder und du hättest ebenso gehandelt. Liebe ist Macht, Liebe ist Stärke und oft bedeutet Liebe auch Schmerz.

Aluinn und Black Guaraná
Zärtlich strich Aluinn Black Guaraná über das seidige Fell und lauschte dessen Schnurren. Sie beide waren in den letzten Monaten ein wirklich gutes Team geworden. Obwohl ihm durchaus bewusst war, dass er, sobald Sirona oder Darken in der Nähe waren, immer in die letzte Reihe der Günstlinge rutschte. Aber wie sollte er dem Panther dies übel nehmen? Waren sie nicht alle gleich?

Sirona hat Angst
Sirona fror, es war aber nicht die Temperatur in der Kabine, es war die Angst um ihre Kinder, die Angst, zu spät zu kommen. Thor ging zu ihr und nahm sie in den Arm. Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Brust und versuchte, nicht zu weinen.
05
Zwischen Leben und Licht
Kaum hat Sirona die Angst um Darken überstanden, fordert die Unsterblichkeit neuen Tribut. Der Tod tritt in Sironas Leben, und das nicht nur einmal. Aber Sirona ist nicht allein im Kampf um das Leben und die Seelen derer, die ihr nahestehen.
ISBN: 978-3-8192-2411-9
Paperback | 398 Seiten 16,99 €

Ben
Ben lag schlafend auf der Erde. Ein Rufen weckte ihn und er wandte sich langsam um. »Ben, Ben, komm. Ben, bitte, ich habe gesagt, du sollst da weggehen!« Er drehte sich um und sah in Mattheas Augen, die ihn groß und verschreckt ansahen. Erschrocken fuhr er hoch und konnte nicht atmen. Matthea stand direkt vor ihm und sah ihn wissbegierig an, ohne Verachtung und Schuldzuweisungen.

Freddie und Nayeli
Eine ganze Weile stand Freddie bereits hinter ihr, als sie plötzlich verstummte und aufhörte, die Daten in den Computer einzugeben. Langsam entfernte sie die Ohrstöpsel aus ihren Ohren. Freddie sah an ihrer Körperhaltung, die sich jetzt anspannte, dass sie ihn bemerkt haben musste. »Erschrecken Sie sich bitte nicht, ich werden Ihnen nichts tun«, sagte er leise.

Lissy kümmert sich um Ben
»Seine Zähne sind ziemlich gut in Ordnung für das Alter. Braune Augen, er sieht traurig aus, so, wie er daliegt. Ich könnte mir vorstellen, dass er einmal Kinder und Frau gehabt hat. Er hat überhaupt keine Schwielen an den Händen, und dann diese markante Nase und mit den welligen braunen Haaren: Frédéric Chopin, wir nennen ihn Frédéric Chopin!«

Kim und Matthea
Sirona nickte und küsste Omma in dem Moment auf die Stirn, als Kim mit Matthea an der Hand um die Hausecke gerannt kam.
Kim löste sich von Matthea und lief laut rufend auf sie zu. Matthea folgte ihr still lachend. Beide strahlten und ahnten nichts von dem, was auf sie zukam. Sirona ging das Herz auf,

Maja schrie ...
Thor kam hinzu und packte sie, da er sah, dass seine Männer mit ihren Kräften am Ende waren. Katharina bäumte sich auf, setzte Füße und Beine ein, um sich aus seinem Griff zu befreien. Er warf sie schließlich über die Schulter und trug sie bis zur Veranda, wo der Tisch stand, dann versuchte er, sie darauf zu legen. Katharina schrie weiter, immer schriller und höher, ihre Stimme kippte, ihre Kräfte ließen nach, bis sie plötzlich bewusstlos wurde.

Kenai
Im Gegenteil, er strahlte für sein Alter ein enormes Selbstbewusstsein aus. Taamin verhielt sich defensiv, wollte ihn nicht erschrecken, als sich die Spannung bei dem Kind löste.
Er kam auf ihn zu und streckte ihm die Hand entgegen. »Ich heiße Kenai. Du bist Taamin, nicht wahr?«
06
Das verlorene Licht
Untersuchungen bestätigen die grausame Vermutung: Sirona ist über dem Südatlantik abgestürzt, es gibt offiziellen Angaben zufolge keine Überlebenden. Darken und seine Brüder versinken in tiefer Trauer. Kann es eine Zukunft ohne Sirona geben? Was bedeuten die Träume, die Darken plötzlich nach zwei Jahren zu quälen beginnen und in denen Sirona sich wie eine Ertrinkende an ihn klammert? Und wer ist die Unbekannte, die an einer afrikanischen Küste ohne Gedächtnis aufgefunden wird und der man den Namen Fayola – das gute Schicksal gibt?
ISBN: 978-3-8192-2412-6
Paperback | 412 Seiten 16,99 €

Maja
Als er sich der Pferdegruppe näherte, stob sie auseinander. Jemand saß auf dem Boden und bewegte sich nicht. Thor lief los, um vor ihr auf die Knie zu sinken. »Maja …« Sie rührte sich nicht, aber er erkannte an ihrer Körperhaltung die Verzweiflung, die sie lähmte.

Kim
Taamin reichte Kim den Integralhelm. »Du musst erst das Headset aufsetzen und hier einschalten.« Kim sah ihn fragend an. »Wir sind über Funk miteinander verbunden, also sei schön vorsichtig mit dem, was du deinem Matthea ins Ohr flüstern willst, Darken und ich hören alles mit.«
Kim wurde rot und setzte den Helm auf.

Katsu
Katsu kam, um ihm zu sagen, dass sie nicht mehr zurückkommen würde. Leise sagte er: »Ich weiß, Katsu, ich weiß.«
Er spürte, dass seine Schritte zurück zum Schreibtisch schleppender waren als zuvor.
Katsu bemächtigte sich der Fernbedienung und schloss schweigend seinen mitgebrachten Laptop an.

Fayola, das gute Schicksal
Sie setzte sich mitten ins Gehege und spielte mit den jungen Wildkatzen, als ein Jeep vor dem Haus hielt. Aus ihrer Position heraus konnte sie niemanden erkennen, ihre Neugier war aber auch nicht groß genug, um eines der putzigen Tiere abzusetzen.
Die Geparden waren überall. Während sie eines im Arm hielt, erklomm bereits das Zweite ihren Rücken, das Dritte zog an ihrem Arm. Fayola musste lachen. Eines der Jungtiere verhedderte sich in ihrem Zopf, sie jauchzte auf, ließ das andere vom Schoß gleiten und griff sich ans Haar. »Hey, aua, pass auf! Na warte!«

Fayola und David
»Fass es an!«, knurrte sie.
Er gehorchte.
»Streichle es!«
Auch das tat er.
»Was fühlst du?«
»Es ist weich und kalt. Es war einmal warm, aber jetzt ist es tot.« David sah ihr direkt in die Augen.
»Es hat eine Seele besessen! Eine Bessere als die Kerle, die da hängen oder dort auf der Erde liegen. Diese Seele war jung, unschuldig, keiner kann sie zurückbringen. Diese Mistkerle …«

Darken und Taamin
Taamin verzog das Gesicht.
»Ärger dich nicht, das nächste Mal lass ich dich gewinnen!«
Taamin schnaufte und Darken lachte. »Du machst deinen Job wirklich gut«, sagte er und Taamin sah zu ihm hoch.
»Was meinst du?«
Darken sah ihm tief in die Augen. »Denkst du, ich würde nicht merken, dass du ständig versuchst, mich abzulenken und dich gedanklich damit beschäftigst, wie du mich am besten bei Laune hältst?«
07
Zwischen Zweifel und Wahrheit
Darken und seine Brüder sind überglücklich, als sie erfahren, dass Sirona noch lebt. Doch schnell stellen sich Zweifel ein. Sirona hat sich verändert. Oder handelt es sich am Ende gar nicht um Sirona? Hat sich die Familie zu freu gefreut? Darken muss zum Schutz der Familie eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung, die ihm vielleicht sein eigenes Leben kosten könnte.
ISBN: 978-3-8192-2414-0
Paperback | 390 Seiten 16,99 €

Doc
Doc saß über seinen Schreibtisch gebeugt und studierte die Ergebnisse der Untersuchungen. Inzwischen hatten sie fünf Neuzugänge, der Platz wurde langsam eng. Die Tür seines Büros knallte auf, Katsu kam herein.

Doc
Doc kam nicht bis zu Katsu, Darken hatte ihn bereits an der Gurgel gepackt und drückte ihn gegen die Wand.
Totenstille, dann hörte er Darkens drohendes Knurren.

Taamin
Sie setzte sich neben Taamin und blieb auch im Jet im Cockpit bei ihm sitzen. Sobald es die Situation zuließ, griff sie nach seinem Arm. Er küsste sie auf das Haar und sah sie nach einer Zeit fragend an.

Doc und Katsu
Als Doc mit ihr den Hauptraum betrat, grinste Katsu. »Ich hab heute das Loft aufgeräumt, ich dachte mir schon so was.«
Doc sah ihn böse an. Er mochte es gar nicht, wenn Katsu ihm einen Schritt voraus war, wenn dieser seine Schwächen vorhersehen konnte.
Gemeinsam gingen sie nach Hause.

Sirona und David
Entsetzt vor Freude ließ sie sich aus seinem Arm gleiten, nahm sein Gesicht in die Hände und konnte es nicht glauben. Sie küsste ihn auf den Mund, auf die Stirn und schlang die Arme um ihn. Danach drückte sie ihn so fest, als wolle sie ihn nie mehr loslassen.
Es wurde still im Raum.
Sirona schluchzte auf, sie weinte vor Freude, nicht nur, weil David da war, sondern weil Darken ihn für sie hierher geholt hatte.

Stanza mit David und Tim
Er stand vor dem Spiegel und band sich die Fliege. Es klopfte und Tim trat ein, gefolgt von Stanza.
»Mein Gott, dass ich das noch erlebe. Euch beide im Smoking! David, du siehst wie ein Dressman aus!«
Er grinste frech und flirtete sie an.
»Wage es nicht!«, flüsterte Tim lächelnd.
08
Am Rand des Göttlichen
Wie ist es möglich, dass Sironas Sternennetz plötzlich Schmerz und Verzweiflung auslöst? Alles spricht für einen Verrat, und Darken trifft eine Entscheidung, an der die Bruderschaft zu zerbrechen droht. Hat Teutates wirklich gewonnen? Sirona, kaum von den Toten auferstanden, muss weiter gehen als je zuvor, wenn sie Darken zurückgewinnen und sich ihrem göttlichen Bruder stellen will, der bereit ist, bis zum Äußersten zu gehen.
ISBN: 978-3-8192-2415-7
Paperback | 328 Seiten 14,99 €

Katsu
Katsu, der ewige Einzelgänger, der Hatamoto, der über die Jahrhunderte nie die Einsamkeit gefürchtet hatte, fand Geborgenheit bei Doc und rief ihn zu Hilfe, wenn er Docs Unterstützung brauchte.

Sirona in Monaco
Sirona lag auf ihrem Liegestuhl und las ein Buch, als sich ein Schatten über sie legte. Neugierig nahm sie die Lektüre zur Seite und schirmte ihre Augen ab, um beim Hochsehen nicht von der Sonne geblendet zu werden. Oliver stand vor ihr und lächelte sie an. In seinen Händen hielt er jeweils einen Cocktail, von denen er ihr einen entgegenstreckte.

Darken
Es begann zu dämmern, als Darken die Routine durchbrach. Er saß gequält über seinen Schreibtisch gebeugt, sprang auf, als wenn es um sein Leben ginge. Wie nach Orientierung suchend lief er in den Wald, um den Pfad an diesem Tage ein weiteres Mal zu gehen. Er schaffte keine dreihundert Meter, dann verließ ihn die Kraft.

Shawna und Katsu
Etwas blitzte auf. Erst beim erneuten Hinsehen erkannte Shawna die goldenen Sterne, die plötzlich in der Stirn der Männer steckten.
Der Asiat ließ sie abrupt los, und sie wäre fast gestürzt.
Er griff dem dritten Verfolger an den Kopf. Sie hörte ein Knirschen, hielt sich erschrocken die Ohren zu und starrte wie betäubt auf die drei Leichen vor sich. Sie schaffte es nicht, sich zu rühren.

Doc
Als Doc im Loft ankam, ging er unter die Dusche und warf sich danach auf sein Bett. Es war inzwischen so, dass er ausgeruht zum Schlafen kam! Er hatte schon lange keine Nächte mehr durchgearbeitet, abgesehen von denen, die ihm dieser verdammte Teutates durch seine Einmischung bereitet hatte.
Aufgekratzt griff er zum Hörer, um Taamin, danach Thor und zum Schluss Katsu anzurufen. Endlich mal wieder Zeit für die Familie!

Shawna und Katsu
Katsu stellte die Schüssel ab, nahm ihr die Maske vom Gesicht und hob sie in seine Arme. Er hielt sie fest, streichelte ihr über den schmutzigen Osterhasenschlafanzug und die stinkenden Haare.
»Sie wollten mich töten! Alles brannte, sie wollten mich töten!«, stotterte sie unentwegt.
Shawna stand unter Schock, kauerte sich wimmernd in seinen Armen zusammen.
09
Das Herz der Bruderschaft
Kaum scheint Ruhe auf Castello Del Guardiano Della Spada einzukehren, sieht sich Darken mit einer neuen Gefahr konfrontiert, die nicht nur Sirona von ihm entfernt, sondern die ganze Bruderschaft zu spalten droht. Dunkle Zeiten brechen heran, die Tod und Trauer in die Familie tragen.
ISBN: 978-3-6951-7183-5
Paperback | 402 Seiten 16,99 €

Sirona und Taamin
Selbst jetzt konnte er den Schock noch spüren, der dem Jungen in den Knochen hing.
Sirona drehte sich ab, versuchte Haltung zu bewahren. Taamin nahm sie in den Arm und küsste ihr Haar, was sie ruhiger werden ließ.

Darken
Darken ging in sein Büro und sah durch das Bürofenster, wie Sirona in ihrem Wiesmann davonfuhr. Er lachte in sich hinein.
»Als ich meine Frau kennenlernte, besaß sie einen finanzierten V 70. Heute kauft sie ganz nebenbei, nur um mich zu ärgern, einen Wagen für über eine Viertelmillion Euro. Ich glaube, ich mache was falsch!«

Teutates
Fluchend hob er Sironas Zwilling hoch und trug ihn in den Salon, in dem die anderen auf ihn warteten.
Taamin und Sirona sprangen sofort auf, Taamin zog Sirona schützend hinter sich, als Darken den bewusstlosen Körper vorsichtig auf dem Sofa ablegte.
»Wir brauchen Sauerstoff!«, sagte Darken leise.

Darken, Taamin und Thor
Sirona legte sich ihre Armbänder um und trat auf den Balkon hinaus. Unten im Park kabbelte Thor mit Darken, Taamin versuchte, spielerisch den Schlichter zu spielen. Wie Kinder, dachte sie, die sich an ihren großen Bruder hängen. Den in diesem Fall Darken spielte.

Doc
»Bitte nicht, bitte nicht!«, betete sie immer wieder und rannte Doc hinterher. Seine Rufe, zurückzubleiben, nahm sie nicht wahr.
Sie liefen auf das Gelände zu und sahen mit Entsetzen, dass Docs Befürchtungen stimmten. Die Klinik stand in Flammen. Die Türen waren verschlossen! Doc trat sie mühelos ein und sprang hinein, blind vor Hitze folgte sie ihm.

Matthea
»Für meinen Vater und die, die jetzt bei ihm sind«, sagte er, legte die Finger auf die Tasten und spielte und sang Leonard Cohens Halleluja. Kim unterstützte ihn mit ihrem Sopran und der Chor sang den Refrain. Es waren nicht nur Frauen, die nun weinten.
Danach spielte er einfach weiter. Kim schwieg hilflos. Darken ließ ihm die Gelegenheit, seinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, wie er es als kleiner Junge schon getan hatte.
10
Im Wandel der Zeit
Während Darken versucht, das Uranlager aus dem Irak zu schaffen, findet Doc eine verwundete Frau im afrikanischen Busch. Er ahnt nicht, welche Verwicklungen er damit auslöst. Schüsse fallen, und Sirona geht schwer verletzt zu Boden. Teutates hingegen löst einen internationalen Konflikt mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten aus.
ISBN: 978-3-6951-4502-7
Paperback | 568 Seiten 21,99 €

David
Dies hier war sein Land, sie wussten nicht, mit wem sie sich gerade angelegt hatten.
David ging noch eine Zeit lang Richtung Osten, setzte sich dann an einem Wasserloch auf eine kleine Anhöhe und machte eine Pause. Mama Soul hatte ihm Sandwiches mit kaltem Straußenfleisch belegt, er musste grinsen, als er sich die Brote besah.

Tascha und David
Sie kamen zehn Meter weit, dann trat sie plötzlich ins Leere, strauchelte und drohte wieder zu stürzen. David fing sie auf. Erneut erschrak er über ihr geringes Gewicht. Vorsichtig drehte er ihr Gesicht zu sich, Tascha hatte das Bewusstsein verloren.
Seufzend hob er sie auf und trug sie zurück zum Jeep. Von unterwegs informierte er die Polizei, welche die Suche nach ihr abbrachen.

Tascha
Orientierungslos sah Tascha ihrem Halt hinterher. Alle Geräusche um sie herum verstummten, als sie in Davids Augen sah.
Sein Blick lag auf ihr, als wäre sie ein kostbares Gemälde. Er versprach Zuflucht, Heimat und Schutz zugleich.
Tascha spürte nicht mehr, wie sie atmete. Sie zuckte heftig zusammen, als David von Darken einen kräftigen Schlag auf den Rücken erhielt.

Sirona und Darken mit den Zwillingen
Sirona rutschte etwas zur Seite, was Darken als Aufforderung verstand. Er legte sich neben sie und nahm sie in den Arm. Jeder von ihnen beiden hatte ein sattes und erschöpftes Baby auf dem Bauch liegen, sie genossen diesen ersten gemeinsamen Augenblick schweigend.

Darken mit Andarta und Noreia
»Blaues Handgelenk?«, fragte Darken leise, der sich ganz den Zwillingen gewidmet hatte.
»Maja!«, knurrte Darken.
Majas Kopf schoss hoch. »Er wollte sie anfassen! Ich konnte nicht anders, es war ein Reflex!«

Darken und Noreia
»Habe ich dich geweckt?«, fragte David.
»Nein, Andarta und Noreia sind dir bereits vor einer Stunde zuvorgekommen. Darken ist schon nebenan und wickelt Andarta, er macht sich wirklich großartig, obwohl er am Anfang mit den kleinen Windeln so seine Probleme hatte.« Sie lachte kurz auf, wurde dann aber wieder ernst. »Was bedrückt dich, David?«